Von scharfen Klingen, edlen Rittern und einem Wunderwerk der Technik – auf Zeitreise in der Klingenstadt Solingen
Klingen haben Solingen seit über 600 Jahren weltberühmt gemacht. Neben den großen Stahlwarenfabriken hat sich bis heute die Produktion in kleinen Werkstätten und Familienbetrieben behauptet. In Kotten und Schmieden im Tal der Wupper fing alles an. Im Balkhauser Kotten können Sie regelmäßig an Schleif- und Schärfseminaren teilnehmen. Einblicke am originalen Schauplatz gewährt Ihnen die historische Gesenkschmiede Hendrichs. Im Deutschen Klingenmuseum dreht sich alles um Klingen, Schneiden und Esskultur.
Noch heute geht es in der bergischen Großstadt scharf zur Sache. In Manufakturen werden traditionell und in Handarbeit Schneidwaren, Bestecke und Scheren produziert. „Made in Solingen“ steht für Innovation, Qualität und Design. Überzeugen Sie sich selbst!
Original oder Fälschung? Diese Frage stellen Sie sich im Museum Plagiarius im Solinger Südpark. Von dort führt die Korkenziehertrasse direkt nach Gräfrath mit seinem historischen Ortskern. Auf Schusters Rappen oder mit dem Rad begeben Sie sich auf Geschichtsreise: So sah das Bergische Land aus, bevor die Industrialisierung ihren Lauf nahm. Noch heute thront die imposante Klosterkirche über den kleinen Schieferhäusern der Altstadt.
Ein Wunderwerk der Technik beeindruckt seit über 120 Jahren: die Müngstener Brücke hoch über der Wupper. Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke verbindet Solingen mit der Nachbarstadt Remscheid. Unten im Brückenpark Müngsten können Sie den Fluss mit der Schwebefähre überqueren. Von dort geht es zu Schloss Burg und direkt ins Mittelalter. Ein beeindruckendes Gemäuer mit Wehrgängen, Burgfried, Rittersaal und Waffensammlung erwartet Sie. Gönnen Sie sich vor Ort eine Bergische Kaffeetafel mit Ausblick.
Natur gibt es reichlich. Im Osten und Süden die Wupperberge und im Westen die Ohligser Heide – Sie sind immer mittendrin.